Frei nach dem Motto…

“Wenn man sonst nichts zu tun hat.”

habe ich meine letzten Wochenenden bei Arbeiten am Flugzeughänger verbracht…

Eigentlich wollte ich lediglich das neue Wettbewerbskennzeichen anbringen. Aber die Oberfläche und mein leichter Hang zum Perfektionismus machten da vorerst einen Strich durch die Rechnung. Und einmal mit dem Schleifen angefangen, ist es damit auch nicht mehr so schnell getan – vermutlich werden davon einige ein Liedchen singen können.

Angefangen hat alles mit einem alten Aufkleber-Überrest, welcher wohl eingeschliffen war, zumindest war ein tieferes Rechteck in der Seitenflosse zu sehen. Außerdem ist die Farbe am Übergang zum ‘Rumpf’ abgeblättert und war insgesamt porös und vergilbt.

Also zunächst leichtmütig den Schwingschleifer in die Hand, weg mit Rissen und Löchern im Lack. An den schlimmsten Stellen waren mieserweise die Nietenköpfe im Weg und haben die Arbeit unnötig erschwert. Nachdem großzügigem Auftragen von Füller kommen die bisher nicht ausreichend geschliffenen Stellen zur Geltung. Also nochmals nacharbeiten.

Den Übergang von Rumpf zu Flosse und damit (die ausversehen auch leicht angeschliffenen) Nietenköpfe habe ich dann verspachtelt. Und wie soll es anders sein? – Die ausgehärtete, überschüssige Spachtelmasse nochmals abgeschliffen…

Leider konnte ich das Projekt nicht ganz zuende bringen, da bei Kälte und Feuchtigkeit die Farbe nicht mehr optimal härtet… Also freue ich mich schon mal auf die Fortsetzung im Frühjahr, wenn das Wetter es wieder zulässt. Nur noch einmal schleifen und lackieren, dann kann das “JS” endlich foliert werden.